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Wenn aus Namen und Daten Geschichten werden – Wie ein Genogramm verborgene Muster sichtbar machen kann

  • Autorenbild: Barbara Pramböck
    Barbara Pramböck
  • 30. Juni
  • 18 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 1. Juli

Screenshot eines Mustergenogramms aus der Genogramm-Software GenoEasy mit der ich arbeite.
Screenshot eines Mustergenogramms aus der Genogramm-Software GenoEasy mit der ich arbeite.

Es gibt Fragen, auf die wir manchmal erst nach und nach Antworten finden. Eine dieser Fragen lautete für mich: Woher komme ich?


Nicht im philosophischen Sinn. Sondern ganz konkret. Wer waren meine Vorfahren? Wie haben sie gelebt? Welche Berufe hatten sie? Wo kamen sie her? Wie weit lässt sich meine Familiengeschichte zurückverfolgen?


In meiner Familie wurde schon immer viel über die Ahnen gesprochen. Vor allem über die meiner Mutter. Meine Urgroßeltern Palfner, die Großeltern meiner Mutter, waren in den 1920er Jahren aus dem deutschen Ostpreußen (heute Russland) nach Wien gekommen.


Sie konnten ihre Vorfahren auf jene Palfners zurückführen, die zur Zeit der Gegenreformation 1731/32 als sogenannte "Salzburger Exulanten" aus St. Johann im Pongau vertrieben wurden. Sie mussten fast alles zurücklassen und ganz plötzlich ihre Heimat verlassen - ähnlich der Zeit im Jänner 1945, als die Deutschen aus den ostpreussischen Gebieten durch die vorrückenden Russen vertrieben wurden und nie mehr zurückkehren konnten. Der "Verlust der Heimat" war also ein Thema, das bereits zum zweiten Mal die Familie erschütterte.


Diese Geschichten interessierten mich bereits als Kind. Ein Stammbaum der Familie verfolgte einen anderen ostpreussischen Zweig bis ins 17. Jahrhundert zurück und ich weiß noch, wie beeindruckend ich das als Kind fand. Dieser Stammbaum ging jedoch verloren.


Deshalb begann ich aus Neugier vor einigen Jahren, selbst meine Ahnen zu erforschen. Über Genealogie-Plattformen wie Ancestry und MyHeritage suchte ich nach Kirchenbüchern, Sterbeeinträgen und Heiratsurkunden.


Anfangs faszinierte mich vor allem, wie weit sich die Spuren meiner Familie zurückverfolgen ließen.


Ich sammelte Namen.

Geburtsdaten.

Sterbedaten.

Orte.


Auf den ersten Blick wirkte alles wie ein großes Puzzle aus Zahlen, Dokumenten und Stammbäumen.


Doch irgendwann geschah etwas.

Aus Namen wurden Menschen.

Aus Daten wurden Lebensgeschichten.

Und aus einzelnen Schicksalen entstand nach und nach ein Bild, das mich bis heute berührt.


Damals hätte ich nie gedacht, dass mich diese Reise einmal zu meiner heutigen Arbeit mit Genogrammen führen würde.


Als aus Namen plötzlich Geschichten wurden


Je tiefer ich in die Geschichte meiner Familie eintauchte, desto häufiger begegneten mir Schicksale, die mich innehalten ließen.


Nicht, weil sie außergewöhnlich gewesen wären. Sondern weil sie mir vor Augen führten, wie viel Leid, Hoffnung, Verlust und Stärke in den Lebensgeschichten früherer Generationen verborgen liegen können.


Eine Entdeckung hat mich dabei sehr beschäftigt. Auf der mütterlichen Seite meiner Familie – fünf Generationen zurück – fand ich einen direkten Vorfahren (meinen Urururgroßvater), der als drittes Kind seiner Eltern geboren wurde.


Als ich begann, die Familiengeschichte zu rekonstruieren, fiel mir auf, dass bereits ein Jahr nach seiner Geburt seine zwei älteren Brüder im Alter von nur drei und vier Jahren verstorben waren.


Doch damit nicht genug. Als dieser Vorfahre selbst erst drei Jahre alt war, starben innerhalb eines Jahres seine vierjährige Schwester und ein neugeborenes Geschwisterkind. Einige Jahre später verlor die Familie auch noch einen jüngeren Sohn, der mit nur sechzehn Jahren starb. Seine Eltern mussten insgesamt fünf ihrer acht Kinder im Kindes- oder Jugendalter zu Grabe tragen.


Ich legte die Unterlagen zur Seite. Und fragte mich zum ersten Mal nicht mehr, was passiert war. Sondern wie Menschen mit einem solchen Schicksal überhaupt weiterleben konnten.


Wie sie morgens wieder aufgestanden sind.

Wie sie ihre übrigen Kinder in den Arm genommen haben.

Ob sie nach jedem weiteren Verlust mit neuer Angst auf ihre verbliebenen Kinder blickten.

Oder ob sie irgendwann aufgehört hatten zu hoffen.


Natürlich werde ich darauf nie eine Antwort bekommen. Aber allein diese Fragen veränderten meinen Blick. Plötzlich waren es nicht mehr nur Namen in einem Stammbaum.


Es waren Menschen.

Menschen mit Hoffnungen und Ängsten.

Mit Liebe.

Mit Trauer.

Mit Träumen.

Mit einer Geschichte.


Ein Gefühl, das plötzlich einen neuen Zusammenhang bekam


Es gab jedoch noch etwas, das mir keine Ruhe ließ. Schon lange bevor ich selbst Mutter wurde, gab es etwas, das ich mir nie erklären konnte. Immer wenn ich hörte oder las, dass ein Kind gestorben war, berührte mich das außergewöhnlich stark.


Solche Geschichten lösten in mir eine tiefe Traurigkeit aus – viel stärker, als ich es bei mir selbst nachvollziehen konnte, denn damals hatte ich noch keine eigenen Kinder und es gab auch niemanden in der Familie, der dieses Schicksal erlitten hatte.


Warum bewegte mich gerade dieses Thema so sehr? Diese Frage begleitete mich über viele Jahre. Erst als ich die Geschichte dieser Familie entdeckte, begann ich mich zu fragen, ob zwischen meinen starken Gefühlen und den Erfahrungen meiner Vorfahren vielleicht ein Zusammenhang bestehen könnte.


Damals wusste ich noch nichts über die Forschung zur Epigenetik und transgenerationalen Weitergabe von Belastungen. Heute weiß ich, dass es durchaus wissenschaftliche Hinweise darauf gibt, dass extreme Belastungen biologische Spuren hinterlassen können, die unter bestimmten Bedingungen auch an nachfolgende Generationen weitergegeben werden.


Ich glaube nicht, dass Ahnenforschung oder ein Genogramm einfache oder eindeutige Antworten liefern. Doch sie können eine neue Perspektive auf eigenes Erleben, eigene Werte und Glaubenssätze liefern. Sie können zudem neue Fragen entstehen lassen. Fragen, die vorher gar nicht denkbar waren, weil das größere Ganze nicht sichtbar war.


Für mich bekam dieses Gefühl jedenfalls einen neuen Zusammenhang. Es fühlte sich nicht länger an wie etwas, das einfach "komisch" war. Es wurde Teil einer größeren Geschichte.

Nicht als Beweis. Sondern als Möglichkeit.


Und allein diese neue Perspektive war für mich entlastend. Denn ich wurde gerne als das "Sensibelchen" der Familie gesehen. Die, die zu viel fühlt. Doch vielleicht hatten diese Gefühle ja einen größeren Rahmen und auch einen Sinn.


Mit jeder Generation wurde das Bild vollständiger


Diese Entdeckung machte mich neugierig. Wenn sich in einer Familiengeschichte solche Zusammenhänge zeigen konnten – welche Geschichten würde ich wohl noch finden?


Ich begann die Menschen in meinem Umfeld, die sich noch erinnerten, zu befragen. Versuchte mehr über die Familie meines Vaters herauszufinden, über den es relativ wenig Informationen gab. Auch eine spannende Entdeckung. Gerade Leerstellen haben ihre ganz eigene Geschichte.


Ich begann Muster zu entdecken und mich für die Geschichten hinter den Daten zu interessieren. Damals wusste ich noch nicht, dass es für diese Art des Blicks auf Familien einen Namen gibt.


Ich sammelte einfach Informationen.

Ich wollte verstehen.


Ich machte überraschende Entdeckungen, wie einen neuen Zweig der Familie in den USA. Sie hatten meinen Stammbaum in MyHeritage entdeckt. Wir hatten gemeinsame Vorfahren - der Bruder meines Urgroßvaters war in die USA ausgewandert. Ein anderer war Ingenieur und Erfinder gewesen und nach Guatemala ausgewandert.


Ich entdeckte Ressourcen wie Musikalität, Erfindergeist, Abenteuerlust und zeichnerische Begabung, die sich auch in unserer Familie zeigte.


Heute weiß ich, dass ich intuitiv etwas tat, was in der systemischen Beratung seit vielen Jahrzehnten eine zentrale Methode ist. Ich begann, meine Familiengeschichte nicht mehr als Ansammlung einzelner Personen zu betrachten.

Sondern als ein Geflecht aus Beziehungen.

Aus Erfahrungen.

Aus Verlusten.

Aus Ressourcen.


Und aus Geschichten, die vielleicht über Generationen hinweg weiterwirken können.


Genau das fasziniert mich bis heute an der Genogrammarbeit. Sie lädt uns dazu ein, unsere Familiengeschichte mit neuen Augen zu betrachten. Im Kontext der geschichtlichen Ereignisse, im Kontext der Animositäten und engen Bindungen, die sich durch äußere, aber auch innere Faktoren ergeben.


Sie hilft uns, unsere Geschichte mit mehr Mitgefühl zu betrachten.

Mitgefühl für die Menschen, die vor uns gelebt haben.

Und letztendlich für uns selbst, die durch die Familiengeschichte geprägt wurden.


Mehr als ein Stammbaum


Vielleicht fragst du dich jetzt:

Ist das nicht doch einfach Ahnenforschung?

Oder:

Ist ein Genogramm nicht einfach ein etwas komplizierterer Stammbaum?


Ja und nein.

Beides beginnt an derselben Stelle.

Mit Menschen.

Mit Familien.

Mit Beziehungen.


Doch während die Ahnenforschung vor allem wissen möchte, wer zu einer Familie gehört und wann jemand gelebt hat, interessiert sich die Genogrammarbeit für eine andere Frage:

Wie haben diese Menschen gelebt?

  • Welche Erfahrungen haben sie geprägt?

  • Welche Beziehungen hatten sie?

  • Welche Rollen haben sie übernommen?

  • Welche Schicksalsschläge mussten sie bewältigen?

  • Welche Stärken haben sie entwickelt?

  • Und welche Geschichten werden vielleicht bis heute weitererzählt – oder gerade nicht?


Ein Stammbaum zeigt Verwandtschaft. Ein Genogramm erzählt Familiengeschichte.

Es macht sichtbar, was zwischen den Linien liegt. Und das, was da dazwischen liegt, hat oft einen großen Einfluss auf unser Leben im Hier und Jetzt, ohne dass uns das bewusst ist.


Was ist ein Genogramm?


Ein Genogramm ist eine grafische Darstellung eines Familiensystems über mehrere Generationen hinweg (mindestens 3 Generationen, manchmal auch 4 oder mehr).


Es wird seit langem in der systemischen Beratung und Therapie eingesetzt und gehört heute zu einer zentralen Methoden in der Praxis und auch in der Wissenschaft der systemischen Beratung und Psychotherapie - dann, wenn es darum geht, Menschen nicht isoliert, sondern in ihrem familiären Zusammenhang zu verstehen.


Auf den ersten Blick sieht ein Genogramm einem Stammbaum tatsächlich sehr ähnlich.

Frauen werden meist als Kreise dargestellt, Männer als Quadrate. Linien verbinden Eltern, Kinder und Partnerschaften. Es gibt Geburts- und Sterbedaten. Es werden Hochzeiten und Trennungen vermerkt (siehe auch das Mustergenogramm am Beginn des Artikels).


Doch dabei bleibt es nicht.


Nach und nach kommen weitere Informationen hinzu.

  • Lebensereignisse.

  • Beziehungsqualitäten.

  • Besondere Erfahrungen.

  • Ressourcen.

  • Belastungen.

  • Krankheiten


Und manchmal auch Fragen, auf die es zunächst noch keine Antworten gibt.

Warum stimmen manche Familiengeschichten nicht mit dem überein, was die Dokumente zeigen? Wieso gibt es gewisse Leerstellen? Was ist da genau passiert?


Genau deshalb gleicht kein Genogramm dem anderen.

Jedes erzählt eine ganz eigene Geschichte.


Ein Genogramm sammelt keine Daten – es erzählt Zusammenhänge


Das ist vielleicht der größte Unterschied zu einem Stammbaum. Beim Erstellen eines Genogramms geht es nicht primär darum, möglichst viele Daten und Fakten zusammenzutragen. Es geht darum, Zusammenhänge und Beziehungsgeflechte sichtbar werden zu lassen.


Dazu können – je nach Fragestellung – ganz unterschiedliche Informationen gehören. Zum Beispiel:


Familiäre Beziehungen

  • Geburten

  • Partnerschaften

  • Trennungen und Scheidungen

  • Kinder

  • Fehlgeburten

  • Adoptionen

  • Patchworkfamilien


Eine besondere Bedeutung haben hier "fehlende" Mitglieder im System und es wird darauf geachtet, dass sie wieder ihren Platz im Generationengeflecht bekommen - denn sie haben "unsichtbar" oft großen Einfluss auf eine Familie. Dazu gehören Fehl- und Totgeburten, Suizide, etc.


In meiner Familie gab es einige dieser "fehlenden" Personen. Ein Beispiel: Eine Schwester meines Großvaters väterlicherseits, die als junge Frau an Tuberkulose erkrankte und mit 20 Jahren bereits starb, geriet in Vergessenheit. Dabei ist sie Teil einer Familiengeschichte, in der die Lunge eine Schwachstelle ist: Mein Großvater (ihr Bruder) ist an einer Lungenkomplikation bei einer Kinderlähmungserkrankung gestorben, mein Vater hatte als Kind ebenfalls Tuberkulose und später Zeit seines Lebens schweres allergisches Asthma.


Wenn man die psychische Bedeutung der Lunge in der TCM anschaut, macht das plötzlich sehr viel Sinn. Denn ihr Hauptgefühl ist die Trauer (ebenso wie Kummer und Melancholie). Wird Trauer nicht verarbeitet, schwächt dies die Lungenenergie (Qi). Sowohl mein Großvater und seine Schwester als auch mein Vater hatten bereits als Kinder schwere Verlusterfahrungen gemacht (siehe weiter unten).


Prägende Lebensereignisse

  • frühe Todesfälle

  • schwere Erkrankungen

  • Unfälle

  • Kriegserfahrungen

  • Flucht oder Migration

  • wirtschaftliche Krisen

  • Suizide

  • längere Trennungen innerhalb der Familie


Beziehungen innerhalb der Familie

Besonders spannend wird ein Genogramm dort, wo nicht nur sichtbar wird, wer miteinander verwandt ist, sondern wie Menschen miteinander in Beziehung standen.

  • Gab es eine besonders enge Bindung?

  • Wurde kaum über Gefühle gesprochen?

  • Gab es Konflikte oder Kontaktabbrüche?

  • Wer war der oder diejenige, die immer vermittelt hat?

  • Wer trug besonders viel Verantwortung?

  • Wer wurde vielleicht ausgeschlossen?

  • Auch solche Informationen können Teil eines Genogramms sein.

  • Denn Beziehungen prägen uns oft ebenso sehr wie Lebensereignisse.


Ressourcen

Ein Aspekt wird dabei manchmal übersehen. Ein Genogramm macht nicht nur Belastungen sichtbar. Es zeigt auch die Kraft und Resilienz einer Familie.


Vielleicht gab es Generationen von Menschen, die außergewöhnlich kreativ waren.

Menschen, die in schwierigen Zeiten ihren Humor bewahrt haben.

Frauen, die mutig neue Wege gegangen sind.

Oder Familien, in denen Zusammenhalt selbstverständlich war.


Auch das gehört zur Familiengeschichte.

Und manchmal ist genau das die Ressource, an die wir heute wieder anknüpfen können.


Dabei gibt es für all diese Themen eigene Symbole und Verbindungen, durch die rasch ersichtlich wird, wer mit wem eng verbunden oder verfeindet ist, wo Familiengeheimnisse begraben liegen, etc.


Was zwischen den Linien sichtbar wird


Je häufiger ich mit Genogrammen arbeite, desto mehr faszinieren mich die Muster, die sich in ihnen zeigen. Oft völlig überraschend, weil es zwar Geschichten, aber keine Visualisierung von Zusammenhängen gibt.

  • Vielleicht fällt auf, dass in mehreren Generationen die ältesten Töchter früh Verantwortung übernommen haben.

  • Oder dass viele Männer schon in jungen Jahren verstorben sind.

  • Vielleicht zeigt sich, dass Scheidungen in einer Linie sich in mehreren Generationen wiederholen.

  • Oder dass es praktisch keine Scheidungen gibt, obwohl die Ehen nicht glücklich waren.

  • Vielleicht wird ersichtlich, dass Bildung über Generationen hinweg einen besonders hohen Stellenwert hatte.

  • Oder dass jemand als erster in der Familie einen Universitätsabschluss hat.

  • Vielleicht wird sichtbar, dass immer wieder Menschen ihre Heimat verlassen mussten.

  • Oder dass sich Berufe auffallend ähneln.


All diese Muster können einfach nur interessant sein, oder sie können eine wichtige Bedeutung für das Leben der Klient:innen in der Gegenwart haben, was natürlich der Hauptzweck der Erstellung eines Genogramms ist.


Denn wenn ich der oder die erste mit einem Hochschulabschluss in der Familie bin, habe ich womöglich Schuldgefühle meiner Familie gegenüber oder bin irgendwie ein Außenseiter.


Wenn in meiner Familie Scheidungen immer wieder vorkommen, werde ich vielleicht Angst haben zu heiraten oder eine feste Bindung einzugehen, weil ich denke, dass es ohnehin nicht halten wird.


Wenn es dagegen keine Scheidungen gab, gibt es vielleicht ein unausgesprochenes Familiengesetz, dass "man das nicht macht", sondern dass man "durchhält", koste es was es wolle.


Manchmal entdecken Menschen auch sogenannte Familienaufträge. Nicht, weil sie jemals ausgesprochen wurden. Sondern weil sie über Generationen spürbar geworden sind.

Sätze wie:

  • "Reiß dich zusammen."

  • "Wir schaffen das allein."

  • "Über Gefühle spricht man nicht."

  • "Enttäusche niemanden."

  • "Halte die Familie zusammen."


Solche Botschaften müssen nie laut ausgesprochen worden sein. Oft wurden sie einfach gelebt. So wie beim Beispiel der nicht vorhandenen Scheidungen. Und genau deshalb wirken sie manchmal bis heute.


Wenn Familiengeschichten neue Zusammenhänge entstehen lassen


Die Geschichte der vielen verstorbenen Kinder auf der mütterlichen Seite meiner Familie war nicht die einzige Entdeckung, die meinen Blick verändert hat.


Je weiter ich in die Familiengeschichte eintauchte, desto häufiger begegneten mir ähnliche Themen. Nicht dieselben Ereignisse. Aber ähnliche Erfahrungen und Wiederholungen.


Später habe ich herausgefunden, dass solche Wiederholungen immer wieder vorkommen in Familien und ein übliches Phänomen sind bei der Genogrammarbeit. Manches ist nur interessant zu entdecken ohne große Bedeutung, andere Wiederholungen sind tragisch. So als würde etwas, das nicht integriert und verarbeitet wäre, Generation für Generation wieder hochkommen. Nicht unbedingt auf die gleiche Art und Weise, aber doch ähnlich.


Das Phänomen einer tragischen Wiederholung wurde mir besonders deutlich auf der väterlichen Seite meiner Familie: Mein Großvater väterlicherseits starb bereits vor dem Zweiten Weltkrieg mit 35 Jahren an Kinderlähmung. Mein Vater war damals erst fünf Jahre alt, seine Schwester 6 Monate. Seine Mutter stand plötzlich allein mit zwei kleinen Kindern da.


Um den Lebensunterhalt zu sichern, musste sie Vollzeit arbeiten gehen – etwas, das für Frauen damals keineswegs selbstverständlich war. Da sie sich während dieser Zeit nicht um ihre Kinder kümmern konnte (und es Kinderbetreuung so wie heute nicht gab), musste sie eine schwere Entscheidung treffen.


Mein Vater kam im Alter von sieben Jahren zu seinen Großeltern. Seine noch nicht dreijährige Schwester wurde in einem Kinderheim untergebracht. Ein Kinderheim 1940 war sicherlich kein angenehmer Ort. Besonders für ein Kind, das bereits den traumatischen Tod des Vaters und die tiefe Trauer und den Überlebenskampf der Mutter als Baby miterleben musste.


Wenn ich mir heute vorstelle, was das für eine Mutter bedeutet haben muss, aber auch für meine Tante und meinen Vater (beide sind bereits verstorben) berührt mich das sehr.

  • Wie verzweifelt muss eine Frau sein, um ihre Kinder wegzugeben?

  • Wie schwer muss dieser Schritt gefallen sein?

  • Und wie muss es sich für die beiden Kinder angefühlt haben?


Heute wissen wir aus der Bindungsforschung, wie bedeutsam stabile Bezugspersonen für die Entwicklung eines Kindes sind. Damals hatten viele Familien jedoch kaum eine Wahl.

Es ging oft schlicht ums Überleben.


Eine Geschichte, die noch weiter zurückreicht


Doch auch diese Geschichte begann nicht erst bei meinem Vater. Als ich weiter zurückblickte, entdeckte ich, dass bereits mein Großvater als Kind sogar beide Eltern verloren hatte.


Innerhalb eines Jahres starben zunächst seine Mutter nach kurzer schwerer Krankheit und kurz darauf auch sein Vater. Die Geschwister – damals sechs (mein Großvater), sieben und neun Jahre alt – kamen in ein Waisenhaus und wurden später adoptiert.


Während ich wusste, dass mein Vater als Halbwaise aufgewachsen war, hatte ich diese Geschichte vorher nicht gekannt. Plötzlich fiel mir auf, dass sich das Thema Tod und Trennung von Eltern über mehrere Generationen zog.


Als ich diese Lebensgeschichten nebeneinanderlegte, begann ich manches in meiner eigenen Biografie mit anderen Augen zu betrachten.


Schon als Kind hatte ich große Angst, dass meinen Eltern etwas passieren könnte, aber auch, dass sie mich womöglich weggeben könnten. Ich erinnere mich gut daran, wie sehr mich als kleines Kind der Film Trotzkopf bewegte, in dem ein Kind von zu Hause weggegeben wird, weil es schwer erziehbar ist. Ich selbst kann mich nicht mehr erinnern, aber meine Mutter erzählte mir, dass ich ganz furchtbar geweint habe und sie mich kaum beruhigen konnte.


Damals konnte ich nicht verstehen, warum mich genau diese Themen so tief trafen. Es waren lediglich weitere Indizien dafür, dass ich halt besonders empfindlich und sensibel war.

Heute sehe ich diese Reaktionen von mir im Kontext des familiären Erbes und kann es besser einordnen und Mitgefühl haben - besonders mit mir selbst als Kind, das so stark gefühlt hat, jedoch nicht sehr viel Verständnis für diese Gefühle bekommen hat.


Frauen zwischen Beruf und Familie


Ein weiteres Thema fiel mir auf, als ich die Frauen meiner Familie betrachtete. Auch hier schien sich über Generationen hinweg etwas zu wiederholen.


Die Mutter meines Vaters verbrachte einen großen Teil ihrer Kindheit in einem Internat. Selbst zu Weihnachten wurde sie oft nicht nach Hause geholt, weil ihre Eltern, besonders aber ihre Mutter, arbeiteten.


In unserer Familie wurde ihre Mutter (also meine Urgroßmutter, die 1889 geboren wurde) deshalb häufig als eine schlechte Mutter beschrieben. Je länger ich mich jedoch mit ihrer Geschichte beschäftigte, desto schwerer fiel mir dieses Urteil.


Nach heutigen Maßstäben würden wir vielleicht sagen, sie war eine Frau, die ganz in ihrer Arbeit aufging. Sie war ehrgeizig und hat enorm viel erreicht in einer Zeit als für Frauen eine Karriere nicht vorgesehen war. Sie war in den 1950er Jahren eine der ersten weiblichen Wirtschaftsprüferinnen in Österreich. Heute hätte sie sich vielleicht für ein kinderfreies Leben entschieden. Doch damals hatte sie diese Möglichkeit nicht.


Welche Möglichkeiten hatten Frauen damals überhaupt? Welche Vorstellungen von Erfolg, Pflicht und Verantwortung prägten ihr Leben? Und welche eigenen Geschichten brachte sie selbst mit? Ich sehe heute mit einem anderen Blick auf sie. Ich kann anerkennen, dass sie für meine Großmutter keine gute Mutter war und gleichzeitig aber eine beeindruckende Karrierefrau.


Später wiederholte sich das Thema auf ganz andere Weise. Meine Großmutter hätte sich – so erzählte sie selbst – nichts sehnlicher gewünscht, als Hausfrau und Mutter zu sein. Doch nach dem frühen Tod ihres Mannes blieb ihr keine Wahl. Sie musste arbeiten gehen, um ihre Familie zu ernähren. Und sie hat das wirklich sehr erfolgreich getan.


Aber: Ausgerechnet sie, die sich nach einem Leben mit ihren Kindern gesehnt hatte, musste erleben, dass ihre Tochter ins Kinderheim kam und ihr Sohn bei den Großeltern aufwuchs.


Als ich diese beiden Frauenschicksale im Genogramm betrachtete, wurde mir die ganze Tragik der beiden Frauenschicksale bewusst.


Manche Entscheidungen, die wir heute kritisch betrachten, waren damals keine freien Entscheidungen. Sondern Antworten auf Lebensumstände, die wir uns heute kaum noch vorstellen können.


Wie dieses Muster mein eigenes Leben beeinflusst hat


Interessant werden diese Zusammenhänge eben genau dann, wenn man eine Verbindung zum eigenen Leben aufbauen kann bzw. Blockaden im eigenen Leben erkennt, die möglicherweise auf dem Erleben vergangener Generationen beruht.


Ich hatte lange Zeit große Sorge, keine gute Mutter sein zu können, wenn ich berufstätig bin. Meine Mutter war Hausfrau, meine Großmutter mütterlicherseits war Hausfrau (sie hätte zwar lieber gearbeitet, das durfte sie aber nicht... noch so eine Geschichte) und meine Großmutter väterlicherseits hatte diese traurige Geschichte, die mit ihrer Berufstätigkeit verbunden war.


Als ich Mutter wurde, hatte ich meinen beruflichen Weg endlich gefunden. Doch nun gab es plötzlich ein Hindernis. Wie konnte ich gut für mein Kind sorgen, wenn ich gleichzeitig berufstätig war?


Durch das Erkennen über die Genogramm-Arbeit, eine Aufstellung und die ECHO-Methode konnte ich hier für mich vieles lösen.


Und das ist vielleicht die wichtigste Message dieses Blogbeitrags: das, was in der Vergangenheit passiert ist, kann in unserem heutigen Leben immer noch große Auswirkungen haben. Doch wir sind dem nicht ausgeliefert. Wir können die Dinge integrieren und verändern, sobald wir Zusammenhänge erkannt und verstanden haben - für das gesamte Familiensystem.


Wenn Verstehen der Anfang ist


Ein Genogramm zu erstellen, kann unglaublich bereichernd sein. Es kann Zusammenhänge sichtbar machen. Neue Fragen entstehen lassen. Den Blick auf die eigene Familie verändern. Und manchmal fühlt es sich an, als würden plötzlich einzelne Puzzleteile an ihren Platz fallen.


Doch das Genogramm selbst löst keine Konflikte und heilt keine alten Verletzungen. Es ist keine Methode, die etwas "wegmacht". Seine Stärke liegt zunächst darin, sichtbar zu machen. Es schafft Orientierung.


Manche Menschen nehmen nach einer Genogrammarbeit, die üblicherweise zwei Sessions dauert (klicke hier für mehr Infos, wenn du gerne Genogrammarbeit mit mir machen möchtest), bereits sehr viel mit. Sie sehen ihre Eltern mit anderen Augen. Sie verstehen eigene Reaktionen besser. Oder sie entdecken Ressourcen in ihrer Familiengeschichte, die ihnen vorher nie bewusst waren.


Für andere ist das Genogramm erst der Anfang. Denn manches verstehen wir zwar mit dem Kopf. Und trotzdem verändert sich innerlich zunächst wenig.


Gerade wenn Erfahrungen sehr tief sitzen oder sich über viele Jahre entwickelt haben, reicht reines Verstehen oft nicht aus. Dann braucht es neue Erfahrungen. Nicht in der Vergangenheit. Sondern im Hier und Jetzt.


Genau hier beginnt dann die eigentliche Beratungsarbeit.


Familienmuster verändern - auf dem Systembrett


Eine Möglichkeit, mit den Erkenntnissen aus einem Genogramm weiterzuarbeiten, ist die systemische Aufstellungsarbeit.


In meiner Praxis nutze ich dafür Brettaufstellungen. Dabei werden Menschen, Beziehungen oder auch innere Anteile mit Figuren auf einem Brett dargestellt.


Plötzlich wird sichtbar, aber auch spürbar - denn in der Brettaufstellung wird im besten Fall unser ganzes System bewegt (Körper, Geist und Seele) - was vorher oft nur als diffuses Gefühl wahrnehmbar war.


  • Wer trägt besonders viel Verantwortung?

  • Wer steht wem nahe, vielleicht zu nahe?

  • Wer ist außen vor oder alleine?

  • Wo gibt es Konflikte?

  • Wo fehlt jemand?

  • Welche Dynamik entsteht immer wieder?


All das, was wir im Genogramm sehen, können wir am Brett visualisieren und dort neue Aspekte hineinbringen und schauen, was das verändert.


Es gibt die Möglichkeit, sich in verschiedene Positionen hineinzufühlen, um einen neuen Blick auf die Situation zu bekommen, die ich bisher nur aus der eigenen Perspektive wahrgenommen habe.


Wie fühlt sich das für meinen Bruder an, wenn meine Eltern so nah bei ihm stehen? Ist das so angenehm, wie ich immer dachte, oder vielleicht sogar beengend oder bedrückend, weil alle Erwartungen der Eltern auf ihm lasten? Vielleicht ist die Aufmerksamkeit der Eltern, um die ich meinen Bruder beneidet habe, gar nicht so wunderbar...


So und ähnlich (aber auch ganz anders) können Erkenntnisse sein, wenn wir uns mit den einzelnen Protagonisten am Familienbrett beschäftigen. Was im Genogramm statisch ist, wird am Brett flexibel und im wahrsten Sinne des Wortes "begreifbar". Es ist faszinierend, wie sehr wir durch unsere Fähigkeit uns einzufühlen plötzlich bekannte Situationen neu wahrnehmen können.


Wir können außerdem Repräsentanten für Gefühle, Glaubenssätze, Ressourcen uvm. am Brett mit einbeziehen. Und so langsam zu einem Lösungsbild kommen, das besser zu dem Leben passt, das wir als erwachsene Menschen leben möchten.


Denn das ist das Ziel der Brettaufstellung. Im Prozess der Aufstellung von einem Ausgangsbild, das meist eine schwierige Situation bzw. schwierige Gefühle oder Blockaden beinhaltet, zu einem Lösungsbild zu kommen, in dem ich meine Schritte zu dieser Lösung visualisieren und "erleben" kann.


Dabei geht es meist nicht um monumentale Veränderungen. Manchmal genügt schon eine kleine Veränderung der Perspektive, damit etwas in Bewegung kommt. Nicht, weil sich die Vergangenheit verändert. Sondern weil sich unsere Beziehung zu ihr verändert.


Mehr zu Aufstellungsarbeit am Brett und mit menschlichen Repräsentanten (ebenfalls eine Methode, die sich gut für eine weitere Bearbeitung von Themen aus dem Genogramm eignet) findest du in meinem Blogartikel zum Thema Aufstellungen.


Den Körper und die Seele mitnehmen mit ECHO®


Die Brettaufstellung nimmt im besten Fall den Verstand, aber auch den Körper und die Psyche mit in den Prozess. Doch nicht jede Methode ist für jeden gleich gut geeignet bzw. manchmal braucht es einfach noch mehr.


Es gibt auch Themen, die sich schwer in Worte fassen lassen und sich auch einer Darstellung am Brett entziehen. Starke Gefühle und Körperwahrnehmungen, körperliche Beschwerden, die möglicherweise mit Familienthemen zusammenhängen (und die ärztlich abgeklärt sind bzw. in Behandlung sind!), Blockaden, die hartnäckig bleiben und möglicherweise über die im Genogramm dargestellte Herkunftsfamilie hinausgehen.


Hier arbeite ich – wenn es zum Anliegen passt – auch mit der ECHO®-Methode. Während das Genogramm und Systembrett zunächst Zusammenhänge von bewusster, erinnerter Familiengeschichte sichtbar machen, eröffnet ECHO® einen unbewussten und erfahrungsorientierten Zugang. Es geht dabei um die "Echos", die unsere Vorfahren, aber auch unsere individuelle Geschichte in unserem Körper und unserem Nervensystem hinterlassen hat.


Über innere Bilder, Körperwahrnehmungen und einen achtsam begleiteten Prozess entsteht die Möglichkeit, Belastungen nicht nur zu verstehen, sondern ihnen auf einer tieferen Ebene zu begegnen und sie sanft zu lösen.


Dabei geht es nicht darum, historische Ereignisse zu rekonstruieren oder eindeutige Ursachen zu finden. Vielmehr entsteht ein Raum, in dem gewürdigt werden darf, was unsere Ahnen (die eigenen oder die aus dem Kollektiv) bzw. unsere inneren Kinder tragen mussten. Alles, was sich da zeigt, ist ok - es geht nicht um Wahrheit oder Beweisbarkeit, sondern darum unbewusste Ebenen sichtbar zu machen.


Im weiteren Prozess dürfen die belasteten Ahnen oder inneren Kinder, die sich zeigen, in einer Imagination an einen schönen, geborgenen Ort weiterziehen, und es darf mehr Leichtigkeit, Freiheit und Selbstbestimmung in unseren Körper und unsere Seele einziehen.


Mehr zur Arbeit mit der ECHO®-Methode findest du in meinem allgemeinen Blogbeitrag zur transgenerationalen Arbeit, aber auch in einem Beitrag, in dem besonders die ECHO®-Methode genauer beleuchtet wird.


Unsere Familiengeschichte endet nicht mit uns


Einer der wichtigsten Gedanken im Zusammenhang mit Genogrammarbeit bzw. transgenerationaler Arbeit generell ist, dass wir ein Teil eines viel größeren Systems sind.


Wir alle stehen in einer langen Reihe von Menschen.

Menschen, die geliebt haben.

Die gehofft haben.

Die Entscheidungen treffen mussten.

Die Fehler gemacht haben.

Die vieles richtig gemacht haben.

Die schwere Zeiten überstanden haben.

Und die – wie wir – versucht haben, mit den Möglichkeiten ihrer Zeit das Beste aus ihrem Leben zu machen.


Manches von dem, was sie erlebt haben, begleitet uns vielleicht bis heute. Manches tragen wir bewusst weiter. Manches unbewusst. Und manches dürfen wir verändern. Nicht indem wir unsere Geschichte ablehnen. Sondern indem wir sie verstehen, annehmen und integrieren.


Mit jedem Menschen, der beginnt, seine Familiengeschichte mit Mitgefühl und Neugier zu betrachten, verändert sich etwas. Vielleicht zunächst nur ganz leise. Vielleicht nur im eigenen Inneren. Doch genau dort beginnen oft die Veränderungen, die später auch Beziehungen verändern.


Zu den Eltern.

Zu den Kindern.

Zu Partnerinnen und Partnern.


Und nicht zuletzt zu uns selbst.


Ein persönlicher Gedanke zum Schluss


Wenn ich heute ein Genogramm mit einer Klientin oder einem Klienten erstelle, denke ich manchmal an die vielen Namen und Daten, mit denen meine eigene Reise begonnen hat.


Damals wollte ich einfach wissen, woher ich komme.


Heute weiß ich:

Ich habe viel mehr gefunden als einen Stammbaum.

Ich habe Geschichten gefunden.

Fragen.

Zusammenhänge.


Und vor allem eine tiefere Verbindung zu und Wertschätzung für die Menschen, die vor mir gelebt haben. Nicht, weil ich heute alles verstehe. Sondern weil ich gelernt habe, mit offenen Fragen leben zu können.


Genogrammarbeit mag uns nicht alle Antworten schenken. Aber sie lädt uns ein, unsere Familiengeschichte mit neuen Augen zu betrachten.


Wenn du neugierig geworden bist, welche Geschichten, Muster und Ressourcen in deiner eigenen Familie sichtbar werden könnten, begleite ich dich gerne auf diesem Weg. Mein neues Paketangebot "Wurzeln verstehen - eigene Wege gehen" bietet einen Einstieg in die transgenerationale Arbeit mit dem Genogramm.


Manchmal beginnt Veränderung mit einer einzigen Frage. Und manchmal mit einem großen Blatt Papier bzw. einem leeren Bildschirm, auf dem nach und nach aus Namen Geschichten werden.



Weiterführende Literatur:

  • Birgit Hickey (2023): Wie die Familie unser Leben bestimmt – Genogramm und systemische Aufstellungen, Carl Auer Verlag

  • Monica McGoldrick et al. (2022): Genogramme in der Familienberatung, Hogrefe

  • Sandra Konrad (2013): Das bleibt in der Familie: Von Liebe, Loyalität und uralten Lasten, PIPER Verlag

 
 
 

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